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Inhaltsangabe:Problemstellung: Seit der Industrialisierung ist die Entwicklung von Stdten wie selbstverstndlich geprgt von einem Wachstum von Bevlkerung und Arbeitspltzen. Die Aufgabe der Stadtplanung war ber viele Jahrzehnte, dieses Wachstum in rumlich geregelte Bahnen zu lenken. In den 80er Jahren zeigten sich in einigen Regionen Westdeutschlands erste Anzeichen fr eine fundamental andere Entwicklung. Diese Tendenzen einer sich differenzierenden Entwicklung von Stdten fanden jedoch nur geringe Beachtung und wurden durch das Wendewachstum im Zuge der Wiedervereinigung weitestgehend verdrngt. Das bestehende, die genannten auseinandergehenden Entwicklungsmuster kennzeichnende, Sd-Nord-Geflle der westdeutschen Bundeslnder wurde in den 90er Jahren berlagert von einem wesentlich strker ausgeprgten West-Ost-Geflle zwischen den alten und neuen Bundeslndern. Trotz vieler Erfolgsbilanzen auf unterschiedlichen Gebieten der ostdeutschen Entwicklung seit der politischen Wende, sind heute die ostdeutschen Stdte nahezu flchendeckend geprgt von Bevlkerungsabwanderung und -schrumpfung, hohen Arbeitslosenzahlen und einem nicht zu bersehenden Leerstand an Wohn-, Bro- und Gewerbeflchen. Diesen Funktionswandel, Nutzungsschwund und Einwohnerrckgang in den Stdten politisch und vor allem psychologisch zu akzeptieren, ist fr die beteiligten Akteure nicht leicht. Durch den Ende 2000 vorgelegten Abschlubericht der, von der Bundesregierung eingesetzten, Kommission zum Wohnungswirtschaftlichen Strukturwandel in den neuen Bundeslndern hat das brisante Thema endlich die Aufmerksamkeit der Fachwelt und der ffentlichkeit erreicht. Seitdem findet in Ostdeutschland eine intensive Auseinandersetzung mit zuknftigen Stadtentwicklungsaufgaben statt. Mit dem Programm Stadtumbau Ost wurden Mitte des Jahres 2001 von der Bundesregierung eine Reihe von Empfehlungen der wohnungswirtschaftlichen Kommission aufgegriffen und die Kommunen zunchst bei der Erstellung integrierter Stadtentwicklungskonzepte, als eine Kommunale Reaktionen fr stdtische Schrumpfungsprozesse wesentliche Voraussetzung fr die Bewltigung der Schrumpfungsprozesse, untersttzt. In den gegenwrtigen Diskussionen ber stdtische Schrumpfung und entsprechend auch in den erstellten Integrierten Stadtentwicklungskonzepten haben jedoch wohnungswirtschaftliche Themen noch einen dominierenden Stellenwert. Der so in den Mittelpunkt der berlegungen gestellte massenhafte […]




