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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie – Regionalgeographie, Note: 2,0, Universitt Potsdam (Institut der Geographie), Veranstaltung: Arbeitsmethoden der Humangeographie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der wichtigsten Herausforderungen fr die Entwicklung in Berlin/Brandenburg stellt die Sicherung der Fachkrftebasis dar. Die Brandenburger Fachkrfteprognose zeigt einen beachtlichen Bedarf an qualifizierten Fachkrften. “In den kommenden Jahren ist mit einem Fachkrftebedarf von annhernd 100.000 Personen in der Wirtschaft zu rechnen. Bis zum Jahr 2015 werden weitere 100.000 Personen in den Betrieben bentigt.” “Jeder vierte Beschftigte muss bis zum Jahr 2015 ersetzt werden. Jede fnfte neu eingestellte Fachkraft wird dabei den Abschluss einer Fachhochschule oder Universitt bentigen.” Bereits heute sind Engpsse in der Versorgung mit hoch qualifizierten, gewerblich technischen Fachkrften in Landwirtschaft, Dienstleistung und Industrie sichtbar. Betriebe werden immer frher mit der Problematik des Fachkrftemangels konfrontiert werden, wenn Fachkrfte nicht frhzeitig gesichert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung entscheidet darber, in welchem Umfang und mit welchen Qualifikationen Fachkrfte bentigt werden oder gezwungen sind, abzuwandern. Letzteres bedeutet ein Verlust an beruflichen Kompetenzen und Humanressourcen. In der Brandenburger Fachkrftestudie steht, dass Fachkrfte in den Berufen wie Schlosser, Schweier, Dreher, Metallbauer und Werkzeugbauer fehlen. “Engpsse kommen auch bei hochqualifizierten Berufen wie Maschinenbauingenieure, Ingenieure diverser Fachrichtungen fr Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen sowie Elektroniker und Softwareprogrammierer hinzu. Neben dem Erweiterungsbedarf wird im Maschinenbau der Ersatzbedarf bis 2010 eine groe Rolle spielen” , denn in den nchsten Jahren ist in dieser Branche mit einem betrchtlichen Schub an Renteneintritten zu rechnen. Die Zahl bewegt sich fast in der gleichen Grenordnung wie der Erweiterungsbedarf. Ersatzbedarf plus Erweiterungsbedarf fhren dazu, dass bis 2010 neues Personal in einer Hhe von gut 26% rekrutiert werden muss. Eine Herausforderung gilt auch der geschlechtlichen Einschrnkung, denn die Begabungsreserven von Frauen werden unzureichend genutzt, besonders in den gewerblich-technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Die weibliche Beschftigung nimmt in den Industriebranchen (ausgenommen Biotechnologie) ab. Bei einer Untersuchung wurde der brandenburgischen Fachstudie wurde festgestellt, “dass immer mehr Frauen Brandenburg verlassen. Im Jahr 2003 zogen 16332 Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aus Brandenburg weg” ….




