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Alternativer Kleinwohnungsbau im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Gronauer Waldsiedlung in Bergisch Gladbach

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Alternativer Kleinwohnungsbau im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Gronauer Waldsiedlung in Bergisch Gladbach, , 9783638803762

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie – Regionalgeographie, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn (Geographisches Institut der Universitt Bonn), 79 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ende Dezember 2005 zhlte die Stadt Bergisch Gladbach eine Einwohnerzahl von 110.114 Brgern. Bezogen auf die Hhe der Bewohner ist Bergisch Gladbach somit nach der Klassifizierung der amtlichen deutschen Statistik fr Stdtetypen eine Grostadt. Im Vergleich zu anderen Stdten dieser Grenordnung verlief die Stadtentwicklung in Bergisch Gladbach jedoch untypisch. Im Jahre 1856, dem Jahr der Verleihung der Stadtrechte, lebten im Siedlungsgebiet der Kommune 5000 Menschen. Das Stadtgebiet setzte sich aus einer Vielzahl von Streusiedlungen und Kirchdrfern zusammen. An jener Stelle, an welcher sich heute das Stadtzentrum befindet, war im Jahre 1856 kein nennenswertes Dorf zu finden. Einen enormen Aufschwung erlebte die Stadt im Zuge der Industrialisierung der Papierproduktion. Seitdem die Firma Zanders ab den 1850er Jahren das Papier maschinell fertigte, und mit der Grndung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 ein groer Absatzmarkt fr Papier entstand, entwickelte sich die Stadt Bergisch Gladbach zur Industriestadt. Die Entwicklung der Stadt erfolgte in der Nhe der Fabrikgelnde “Gohrsmhle” und “Schnabelsmhle”, sowie in Sichtweite des Wohnsitzes der Fabrikantenfamilie, der “Villa Zanders”. Nicht selten griffen die Papierfabrikanten direkt in die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach ein: Als bedingt durch die Industrialisierung immer mehr Arbeiter aus den umgebenden Regionen in die aufstrebende Industriestadt strmten, drohte das lndliche Erscheinungsbild der Stadt unterzugehen. Das klassische Einfamilienhaus drohte dem Massenmietshaus zu weichen. Im Jahre 1897 begann der Papierfabrikant Richard Zanders, fnf Jahre vor der Grndung der Deutschen Gartenstadtgesellschaft , mit der Planung eines beispielhaften Wohnbauprojektes: Unter Ausschluss der Bodenspekulation sollte bewiesen werden, dass weiterhin der Bau von Einfamilienarbeiterwohnhusern in lndlicher Umgebung mglich ist. So entstand die Gartensiedlung “Gronauer Wald” in Bergisch Gladbach, welche in einem Waldgelnde zwischen den Ortsteilen Gronau und Heidkamp, fulufig von der Papierfabrik zu erreichen, entstanden ist. Das Projekt der “Gronauer Waldsiedlung” ist ein herausragendes Beispiel des sozial motivierten Wohnungsbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert und wird in der Literatur vielfach als “mustergltig” bezeichnet. Das Projekt der “Gronauer Waldsiedlung” soll in der vorliegenden Arbeit nher betrachtet werden.

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