Description
Diese “praktische Geologie” von Osteuropa will nicht den Geo- logen in die Praxis einfuhren, sondern vielmehr umgekehrt den Praktiker und Laien in die Geologie. Daher wird der Fachmann wenig N eues finden. Aber auch der Praktiker findet kein glattes und handliches Nachschlagebuch uber Ort, Menge, Aussichten der nutzbaren Stoffe. Es lag gar nicht in der Absicht der Verfasser, etwa mit einem der zahlreichen zuverlassigen Lagerstattenwerke, in denen diese Gebiete rege Berucksichtigung finden, zu wett- eifern. Da bieten die Orts- und Sachregister in dem inhaltsreichen Buche von Stelzner und Bergeat, dem neuen ubersichtlichen von Beyschlag, Krusch und Vogt, den auf die Nichterze gerichteten Lagerstattenwerken von Stutzer und von Dammer und Tietze, in Spezialwerken wie der Geologie des Erdoels von Hoefer, dem Werke uber die Kohlen- und uber die Eisenerzvorrate der Welt (lauter Buchern, die auch von uns reichlich und dankbar verwendet wur- den) und vieles andere bequeme und reiche Hilfe. Die vorliegende Darstellung will weniger und mehr geben. vVeniger Ergebnisse, mehr Enhvicklung. Sind doch alle Zahlen uber Lagerstatten, ihre Groesse, Produktion, Lebensdauer so ver- anderlich wie der Mensch, der an ihnen arbeitet. Die Absicht der Verfasser ist verwirklicht, wenn es ihnen gegluckt ist, den Leser selbst hineinblicken zu lassen in den naturlichen Prozess, aus dem der nutzbare Stoff hervorgeht. In diesem Sinne wurde der Ver- such gemacht, die Bodenschatze Osteuropas aus der Erd- geschichteund dem Bau dieses Gebietes mechanisch ab- zuleiten.




